


„Mit neuem Mut“ – unter diesem Motto hatte die Europäische Kommission das Jahr 2010 zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ ausgerufen. Mit Aktionen in allen Mitgliedsstaaten sollte für bessere Integration benachteiligter Bevölkerungsgruppen geworben und der Kampf gegen die Armut forciert werden. In Deutschland wurde diese Kampagne durch das Bundessozialministerium koordiniert.
Das Thema Kinderarmut stand im Mittelpunkt der nordrhein-westfälischen Aktivitäten für das „Europäische Jahr“ – darauf haben sich Landesregierung, Kirchen, Freie Wohlfahrtspflege, Sozialverbände, Gewerkschaften und Arbeitgeber verständigt. Mit dem Runden Tisch „Hilfe für Kinder in Not" und dem Programm „Kein Kind ohne Mahlzeit“ spielt das Land hier bereits eine Vorreiterrolle.
Informationen zu „Kein Kind ohne Mahlzeit“
Informationen zum Runden Tisch „Hilfe für Kinder in Not"
Im Mittelpunkt des EJ 2010 standen Projekte und Aktionen auf Landes- und kommunaler Ebene, die durch das Bundessozialministerium sowie die Europäische Kommission finanziell gefördert wurden. Mehr als 800 Interessenten hatten sich beworben. 40 Projekte wurden für eine finanzielle Förderung ausgewählt, darunter sechs aus Nordrhein-Westfalen.
In Nordrhein-Westfalen fanden neben zahlreichen weiteren Veranstaltungen am 17. März 2010 eine Auftakt und am 9. Dezember 2010 eine Abschlussveranstaltung statt.
Projekte und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen wurden in einer Dokumentation zusammengefasst.
Dokumentation der Veranstaltung und Projekte (PDF, 4,01 MB)
Dokumentation der Konferenz Europäische Kommunen gegen Kinderarmut
Für Kommunen, Institutionen und Verbände in Nordrhein-Westfalen werden die Anliegen des „Europäischen Jahres gegen Armut und soziales Ausgrenzung" zunehmend zum Thema. Dies zeigt sich etwa in der steigenden Zahl von Veröffentlichungen. So hat die Freie Wohlfahrtspflege eine Broschüre mit dem Titel „Armen eine Stimme geben" veröffentlicht. Und die „Nationale Armutskonferenz" appelliert: „Armut und Ausgrenzung rwinden - in Gerechtigkeit investieren". Auch die Stadt Düsseldorf beteiligt sich mit einem Projekt.
Broschüre der Freien Wohlfahrtspflege (PDF)
Broschüre der „Nationalen Armutskonferenz" (PDF)
Informationen zum Gemeinschaftsprojekt der Stadt Düsseldorf