


Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Integrationsminister Guntram Schneider äußert sich mit Blick auf die aktuellen Arbeitmarktdaten zufrieden. "Der Arbeitsmarkt bleibt angesichts der konjunkturellen Entwicklung stabil, die Beschäftigung entwickelt sich unterm Strich weiterhin positiv", sagte Schneider in Düsseldorf. Der Minister gibt jedoch zu bedenken, dass alle Erwerbsfähigeneine gleichberechtigte Chance auf dem Arbeitsmarkt haben müssen. So liege die Arbeitslosenquote bei Menschen mit Migrationshintergrund deutlich höher.
Anlässlich des Fastenmonats Ramadan haben der nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider und die für Integration zuständigen Staatssekretärin Zülfiye Kaykin in einer Moschee der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) in Mönchengladbach am muslimischen Fastenbrechen teilgenommen. "Das gemeinsame Fastenbrechen ist das beste Signal gegen religiösen Fanatismus und eine Zeichen des gegenseitigen Respekts und der Anerkennung“, sagte Schneider.
Aktuelle Presseerklärung
Hintergrundbericht über den Besuch auf den Internetseiten von "Rheinische Post"
Bericht über den Besuch auf den Internetseiten von "Rheinische Post"
Bericht über den Besuch auf den Internetseiten von "Evangelischer Pressedienst"
NRW-Sozialminister Guntram Schneider hat anlässlich der Vorstellung zweier Kurzanalysen des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger vor einer "weiteren Polarisierung der Gesellschaft" gewarnt. Die aktualisierten Sozialindikatoren wie auch eine Analyse zu der Vermögenssituation zeigen, dass das Armutsrisiko in NRW gestiegen ist und gleichzeitig die Ungleichheit der Vermögensverteilung zugenommen hat. "Die soziale Spaltung hat sich weiter verschärft", so Schneider.
Aktuelle Kurzanalysen des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales
Artikel zum Pressegespräch mit Guntram Schneider im Kölner Stadt-Anzeiger
Mit dem „Aktionsplan Ausbildung“ soll türkischen Jugendlichen der Zugang zu betrieblicher Ausbildung erleichtert werden. Der Aktionsplan ist mit ersten Angeboten an den Start gegangen: So wurde eine deutsch-türkische Hotline freigeschaltet, die zweisprachige Informationen rund um die Themen Berufswahl und Ausbildung bietet. Ergänzt wird sie durch einen mehrsprachigen Internetauftritt und weitere Informationsmaterialien.
Broschüren in deutsch und türkisch
Informationen zum „Aktionsplan Ausbildung": www.arbeit.nrw.de
Kostenlose Hotline: 0800 55 55 44 0 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr)
Für Langzeitarbeitslose, die beispielsweise wegen gesundheitlicher Probleme oder fehlender Ausbildung kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, eröffnet die „JobPerspektive" neue Chancen. Bundesweit wurde der Beschäftigungszuschuss 2007 eingeführt - nach Vorbild des nordrhein-westfälischen „Kombilohns". Seitdem sind landesweit mehr als 12.500 als schwer vermittelbar geltende Arbeitslose in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gebracht worden. Positive Zwischenbilanz zieht eine Broschüre des Landesarbeitsministeriums.
Broschüre „JobPerspektive - Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren" (PDF)
Informationen im Internet: www.jobperspektive.nrw.de
Die Rechte der Bewohner von Einrichtungen für pflegebedürftige und behinderte Menschen werden durch das Wohn- und Teilhabegesetz konsequent in den Mittelpunkt gestellt. Dazu gehört beispielsweise, dass sie bei Verpflegung, Freizeitgestaltung und Hausordnung mitbestimmen dürfen. Wahrgenommen werden ihre Rechte von einem gewählten Beirat. Wie Mitbestimmung und Mitwirkung praktisch aussehen können, erläutert eine neue Broschüre.
Informationen im Internet: www.wtg.nrw.de