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Sozialberichterstattung NRW - Basis für eine vorausschauende Politik

Eine umfassende Datenbasis und die differenzierte Darstellung der sozialen Lage der Bevölkerung in NRW sind notwendige Voraussetzungen für vorausschauende Sozial- und Arbeitsmarktpolitik. Sie sind eine wichtige Planungsgrundlage zur zielgenauen Bekämpfung von Armut. Die nordrhein-westfälische Landesregierung erstellt bereits seit 1992 in regelmäßigen Abständen Armutsberichte, seit 2004 erweitert um Analysen zu Reichtum und Umverteilung. Eine weitere Zielsetzung der Sozialberichterstattung ist es, sozialpolitischen Akteurinnen und Akteuren, Verbänden, Initiativen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern Informationen bereit zu stellen und den Kommunikations- und Diskussionsprozess zu fördern.

Den aktuellen Sozialbericht zum Download finden Sie hier.
Die Druckfassung des aktuellen Sozialberichts können Sie hier bestellen.

Aktuelles

Minister Schneider stellt den Sozialbericht NRW 2012 vor

Minister Schneider stellte am 5.9.2012 in einer Landespressekonferenz den Sozialbericht NRW 2012, den 3. Armuts- und Reichtumsbericht, der Öffentlichkeit vor. Dieser von Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS) erstellte Sozialbericht bietet den sozialpolitischen Akteur(inn)en sowie der interessierten Öffentlichkeit einen umfassenden Überblick über die soziale Lage der nordrhein-westfälischen Bevölkerung. Er zeigt sehr deutlich, dass Teile der Bevölkerung nicht an der insgesamt positiven Entwicklung der Wirtschaft und des Arbeitsmarktes partizipieren – die Spaltung der Gesellschaft also weiter zu nimmt.

Kurzanalyse zu den aktualisierten Sozialindikatoren

Die aktualisierten Indikatoren zeigen für das Jahr 2011 eine positive wirtschaftliche Entwicklung und eine Belebung des Arbeitsmarkts. Sowohl die Zahl der Erwerbslosen als auch die der Personen mit Bezug von SGB II-Leistungen ist gesunken. Dennoch ist der Anteil derer, die von relativer Einkommensarmut betroffen sind, gestiegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Personen mit Niedrigeinkommen nur in unterdurchschnittlichem Maße von der Einkommensentwicklung profitieren konnten. Des Weiteren gibt die Kurzanalyse Auskunft zur Entwicklung der Löhne, der Zahl der Verbraucherinsolvenzen und zur Lage der öffentlichen Haushalte.

Die Kurzanalyse 2/2012 zu den aktualisierten Sozialindikatoren finden Sie hier

Kurzanalyse zum Thema Wohnungsnotfälle

Nordrhein-Westfalen hat als erstes Bundesland eine Wohnungslosenstatistik vorgelegt, die erstmals umfassend und flächendeckend Aussagen über Umfang und Struktur der Wohnungslosigkeit ermöglicht. Die neue Statistik knüpft an die bis 2009 erhobene Obdachlosenstatistik an und erhebt neben den kommunal untergebrachten Wohnungslosen erstmals auch die Zahl der Wohnungslosen, die in Einrichtungen der freien Träger Unterkunft gefunden haben oder aber auf der Straße leben und diese Einrichtungen aufsuchen, um Beratung und Unterstützung zu erhalten. Die Kurzanalyse stellt erste Ergebnisse der integrierten Wohnungsnotfallberichterstattung 2011 vor.

Die Kurzanalyse finden Sie hier

„Moderne kommunale Sozialplanung – Unterstützung des sozialen Wandels“

Im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales NRW (MAIS) hat die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) ein praxisorientiertes Handbuch für Kommunen zum Thema Moderne Sozialplanung erarbeitet. Zielsetzung dieses Handbuches ist es, den Prozess der Sozialplanung mit seinen unterschiedlichen Facetten verständlich und transparent aufzuzeigen, Schnittstellen und Zusammenhänge zu anderen politischen Handlungsfeldern zu verdeutlichen sowie anhand von Praxisbeispielen Handlungsempfehlungen zu geben. Es soll eine praktische, alltagstaugliche Hilfe und Unterstützung für die Sozialplanerinnen und –planer vor Ort sein.

Moderne Sozialplanung. Ein Handbuch für Kommunen.

 

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