Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen, neben dem demographischen Wandel bestimmen vor allem die zunehmende Armut und soziale Segregation sowie die prekäre Haushaltslage ihre momentane Situation. Der Spagat zwischen sozialpolitischen Erfordernissen und Finanzierungsmöglichkeiten wird zunehmend größer. Kommunale Sozialpolitik muss adäquat reagieren. Kommunen müssen Entwicklungen frühzeitig erkennen und steuernd Einfluss nehmen. Dies verlangt eine sorgfältige Analyse, aktive Planung und die bewusste Setzung von Prioritäten. Zugleich müssen aufgrund begrenzter Ressourcen vorhandene Strukturen und Angebote auf ihre Wirkung hin überprüft werden.
Vor diesem Hintergrund hat das nordrhein-westfälische Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) beauftragt ein Handbuch „Moderne Sozialplanung“ für die kommunale Praxis zu erarbeiten. Unterstützt von einem Kreis ausgewählter Expertinnen und Experten setzte sich die KGSt mit folgenden Fragen auseinander:
- Vor welchen Herausforderungen steht die Sozialplanung heute?
- Welche Aufgaben hat moderne Sozialplanung?
- Wie sieht der strategisch ausgerichtete Planungsprozess aus?
- Was sind wesentliche Instrumente und Methoden für kommunale Sozialplanerinnen und Sozialplaner?
- Welche organisatorischen Lösungen haben welche Konsequenzen?
- Was sind gute Beispiele aus der Praxis?
Am 18. November 2011 wird es zu dieser Thematik in Düsseldorf, im Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen eine Veranstaltung geben. Im Zentrum werden die Ergebnisse der Diskussionen und die Vorstellung guter kommunaler Beispiele stehen. In Arbeitsgruppen wird es die Gelegenheit geben, an konkreten Umsetzungsbeispielen Einblicke in die Thematik zu gewinnen sowie Informationen und Erfahrungen auszutauschen.
Einladung und Programm finden Sie hier
Unter dieser Überschrift fand am 19. November 2010 eine weitere Veranstaltung zu innovativen Ansätzen in der kommunalen Sozialberichterstattung in Bielefeld statt. Städte und Gemeinden stehen vor großen Herausforderungen, neben dem demographischen Wandel bestimmen vor allem die zunehmende Armut und soziale Segregation sowie die prekäre Haushaltslage ihre momentane Situation. Der Spagat zwischen sozialpolitischen Erfordernissen und Finanzierungsmöglichkeiten wird zunehmend größer. Das heißt, die Anforderungen an Analyse, Planung und Steuerung steigen, eine Anpassung an die neuen Herausforderungen ist erforderlich.
Wie könnte vor diesem Hintergrund in Zukunft eine kommunale Sozialplanung aussehen? Welche Chancen bietet das Neue Kommunale Finanzmanagement? Was ist zu tun, um Sozial- und Finanzplanung miteinander zu verknüpfen? Welche Vorteile bringt diese Verknüpfung mit sich – für die Arbeitsebene, für die politische Ebene? Diese Fragen standen im Mittelpunkt dieser Veranstaltung. Die Städte Bielefeld und München haben über ihre Erfahrungen berichtet.
Folgende Vorträge finden Sie hier:
Die im Jahr 2008 vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales begonnene Veranstaltungsreihe „Innovative Ansätze in der kommunalen Sozialberichterstattung“ wurde am 4. Dezember 2009 in Mülheim an der Ruhr fortgesetzt. Am Beispiel der integrierten Sozialberichterstattung wurden innovative Ansätze in der kommunalen Sozialberichterstattung vorgestellt sowie über Sozialberichterstattung in den Kreisen informiert. Neben Vorträgen bot die Veranstaltung auch Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch in Arbeitsgruppen.
Folgende Vorträge finden Sie hier:
Die Landesregierung hat im Herbst 2009 im Rahmen des Runden Tisches „Hilfe für Kinder in Not“ fünf Regionalveranstaltungen in den Städten Recklinghausen, Arnsberg, Aachen, Duisburg und Bielefeld organisiert. Ziel der Regionalkonferenzen war es, die Diskussion zum Thema Chancengerechtigkeit und Teilhabemöglichkeiten für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche fortzuführen und zu intensivieren.
Am 11.08.2008 wurden in Leverkusen auf einer Veranstaltung des MAGS innovative Ansätze kommunaler Sozialberichterstattung und ihre politische Umsetzung vorgestellt. Die Veranstaltung steht im Kontext der im Rahmen der Sozialberichterstattung NRW begonnenen Zusammenarbeit des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales mit den Kommunen.
Hier finden Sie das Tagungsprogramm sowie die Vorträge:
Unter dieser Überschrift fand am 30. Juni 2008 eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung in der Universität Duisburg Essen in Essen statt. Gegenstand waren Fragestellungen nach Armut und sozialer Teilhabe unter räumlicher Perspektive.
Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier
Keine Beschränkung auf eine rein statistische Datenerhebung, sondern eine sozialpolitische Diskussion im ganzen Land, das ist der Anspruch von Minister Laumann an den Sozialbericht NRW 2007. In sechs Regionalkonferenzen in den Monaten Oktober und November hat er deshalb mit sozialpolitischen Akteurinnen und Akteuren die Ergebnisse des Sozialberichtes und die praktischen sozialen Probleme vor Ort ausführlich diskutiert.
Einen Überblick über die zentralen Themen der Diskussionen finden Sie hier.
Die Ergebnisse des Sozialberichts NRW 2007 wurden von Minister Laumann im Rahmen einer gemeinsam mit dem DGB-Bezirk NRW am 30. Mai 2007 in Bochum durchgeführten Tagung einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt und erörtert.
Hier finden Sie die Reden und Vorträge: