Die kommunale Armuts- und Sozialberichterstattung kann insgesamt auf eine lange Tradition verweisen. Bereits seit den 1980er Jahren werden von vielen Kommunen Sozialhilfeberichte, Berichte über die Lebenslagen bestimmter Bevölkerungsgruppen wie Kinder- und Jugendliche, ältere Menschen, Familien, Ausländer oder kleinräumige Sozialstrukturanalysen erstellt. Diese Sozialberichte sind Grundlage der örtlichen Sozialplanung wie auch der Organisation und Veränderung örtlicher Hilfesysteme. Grundlage der kommunalen Sozialberichte sind in der Regel Verwaltungsdaten, die häufig mit kommunalen Umfrage-Ergebnissen ergänzt werden.
Nachfolgende Datenbank enthält die als Download oder als Printversion verfügbaren Sozialberichte der nordrhein-westfälischen Kommunen und Kreise.
Dieses Informationssystem lebt davon, dass es ständig aktualisiert wird. Daher bitten wir Neuerscheinungen oder hier nicht aufgeführte Sozialberichte Ihrer Kommune bzw. Ihres Kreises mitzuteilen.
Vielen Dank!
Hier gehts zum Mitteilungsformular
Ennepe-Ruhr-Kreis
Armutsbericht 2010 für den Ennepe-Ruhr-Kreis
Berichtsebene:
Kreis, Gemeinde
Herausgeber:
Fachbereich Soziales und Gesundheit des Ennepe-Ruhr-Kreises
Inhalt:
Im Armutsbericht 2010 für den Ennepe-Ruhr-Kreis wird das komplexe Thema Armut und soziale Teilhabe möglichst ganzheitlich behandelt: Im Bericht wird nicht nur die ökonomische Situation im Kreisgebiet dargestellt sondern auch die Beziehenden staatlicher Grundsicherungsleistungen - wie z.B. von Arbeitslosengeld II - unter die Lupe genommen. Spezielle Betrachtung finden unterschiedliche Lebensbereiche.
Dabei sind besonders die Risiken - um in eine Armutslage zu geraten oder diese zu verstärken - wie Überschuldung, niedriger Bildungsabschluss und (drohender) Wohnungsverlust sowie gesundheitliche Einschränkungen dargestellt.
Die Armutsquote/Mindestsicherungsquote beträgt im Kreis 8,7% (Jahr 2008). Damit ist jede/jeder zwölfte Einwohnerin/Einwohner von staatlichen Grundsicherungsleistungen betroffen.
Noch gravierender ist die Quote für die unter 15-jährigen Kinder und Jugendlichen in der Einwohnerschaft mit 15,4%.
Auf Stadtebene jedoch zeigen sich enorme Unterschiede in den städtischen Armutsquoten; diese werden im Bericht ebenfalls ausführlich dargestellt.
Aktivitäten und Angebote des Ennepe-Ruhr-Kreises mit Bezug zu Armuts- bzw. Lebenslagen werden im Bericht vorgestellt und dienen ebenfalls als wertvolle Datenquelle.
Erscheinungsjahr:
2010
Weitere Informationen:
www.enkreis.de
Download:www.enkreis.de/Berichte-und-Broschueren.34.0.html
Kontakt:
Margarethe Kubitza
m.kubitza@en-kreis.de
02336/93-2446