


Trotz eines leichten Anstiegs der Arbeitslosigkeit in Nordrhein-Westfalen beurteilt Arbeitsminister Guntram Schneider die Entwicklung am Arbeitsmarkt positiv. „Die konjunkturell gute Entwicklung schlägt sich auch auf dem Arbeitsmarkt nieder“, sagte Schneider in Düsseldorf zur Veröffentlichung der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Allerdings betrachtet Schneider mit großer Sorge, dass ein erheblicher Teil der Entwicklung auf den Anstieg der Zeitarbeit zurückzuführen ist. Diese Entwicklung zeige, wie wichtig es sei, Zeitarbeit neu zu regulieren. Schneider: „Für gleiche Arbeit muss gleiches Geld gezahlt werden."
Umweltminister Johannes Remmel und Arbeitsminister Guntram Schneider haben in Dortmund mit Betroffenen des von der Firma Envio ausgelösten PCB-Skandals gesprochen und das Betriebsgelände besichtigt. „Der Fall Envio hat die Dimension für einen der größten Umweltskandale der letzten zehn Jahre", erklärte Minister Remmel. Für die neue Landesregierung stehe nun die Betreuung und Information der betroffenen Arbeiter, Familien, Anwohner und Kleingärtner im Vordergrund. Arbeitsminister Schneider sagte: „Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind über Jahre hinweg einem großen Risiko ausgesetzt worden. Dies ist unverantwortlich. Wir müssen jetzt die Ursachen klären und schnell Maßnahmen einleiten, um den Betroffenen helfen zu können.“
Aktuelle Presseerklärung
Rede von Minister Schneider in Dortmund
Mit dem „Aktionsplan Ausbildung“ soll türkischen Jugendlichen der Zugang zu betrieblicher Ausbildung erleichtert werden. Der Aktionsplan ist mit ersten Angeboten an den Start gegangen: So wurde eine deutsch-türkische Hotline freigeschaltet, die zweisprachige Informationen rund um die Themen Berufswahl und Ausbildung bietet. Ergänzt wird sie durch einen mehrsprachigen Internetauftritt und weitere Informationsmaterialien.
Broschüren in deutsch und türkisch
Informationen zum „Aktionsplan Ausbildung": www.arbeit.nrw.de
Kostenlose Hotline: 0800 55 55 44 0 (montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr)
Für Langzeitarbeitslose, die beispielsweise wegen gesundheitlicher Probleme oder fehlender Ausbildung kaum eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben, eröffnet die „JobPerspektive" neue Chancen. Bundesweit wurde der Beschäftigungszuschuss 2007 eingeführt - nach Vorbild des nordrhein-westfälischen „Kombilohns". Seitdem sind landesweit mehr als 12.500 als schwer vermittelbar geltende Arbeitslose in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gebracht worden. Positive Zwischenbilanz zieht eine Broschüre des Landesarbeitsministeriums.
Broschüre „JobPerspektive - Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren" (PDF)
Informationen im Internet: www.jobperspektive.nrw.de
Die Rechte der Bewohner von Einrichtungen für pflegebedürftige und behinderte Menschen werden durch das Wohn- und Teilhabegesetz konsequent in den Mittelpunkt gestellt. Dazu gehört beispielsweise, dass sie bei Verpflegung, Freizeitgestaltung und Hausordnung mitbestimmen dürfen. Wahrgenommen werden ihre Rechte von einem gewählten Beirat. Wie Mitbestimmung und Mitwirkung praktisch aussehen können, erläutert eine neue Broschüre.
Informationen im Internet: www.wtg.nrw.de